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SLF Fraureuth -
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Berechnung der Schleifleistung
Das Schleifen ist ein spanendes Verfahren, das mit vielen geomet­risch unbestimmten Schneiden arbei­tet. Auf den Schleifvorgang wirken viele Faktoren ein, z.B. Bindung, Härte, Korngröße und Porosität des Schleifkörpers, Kühlung, Schleif­körper- und Werkstückgeschwin­digkeit, Zustellung, Vorschub und Festigkeit des Werkstücks.
Im allgemeinen kann die Schnittkraft Fs nach folgender Gleichung berech­net werden:
Für die Berechnung der Motorlei­stung PA gilt
T 0 = Schubfestigkeit in N/mm2; in erster Näherung kann mit 8B gerechnet werden
a = Zustellung (Schnittiefe) in mm
s = Längsvorschub in mm/U
uW= Werkstückumfangs­geschwindigkeit in m/min
vs = Schleifkörper-Umfangs­geschwindigkeit in m/s
Diese Formel ist für das Innen- und Außenschleifen anwendbar. Außer­dem gilt sie für das Außenrund-Ein­stechschleifen, wenn für die Zustel­lung „a" die Schleifbreite eingesetzt wird, und für das Flachschleifen, wenn für die Umfangsgeschwindig­keit des Werkstückes uW die Tisch­geschwindigkeit eingesetzt wird.
n = Wirkungsgrad der Schleifspindel einschließlich Riementrieb.
Als Richtwert gilt T| = 0,8.
Für besondere Anforderungen, z.B. Konstruktionen von Sondermaschi­nen, sind gegebenenfalls exakte Mes­sungen von Kraft, Moment oder Lei­stung im Versuch bei den entspre­chenden Spanungsbedingungen durchzuführen.
Richtwerttafeln für Schleifen
(Auszug aus „Spanende Formung", Verlag Technik, Berlin)
Körnung, Härte und Geschwindigkeit des Schleifkörpers beim Schleifen - Tafel 1
Stahl, weich Korund
Stahl, hart Korund
Gußeisen Sil.-Karbid
Leichtmetall
Sil.-Karbid
von mit
Schleifen
I
II
III
IV
I
II
III
IV
I
II
III
IV
I
II
III
IV
Körnung1)
54
36
36
22
54
40
36
22
54
36
36
22
54
40
36
22
Härte
M
L
L
K
K
I
K
I
L
K
L
I
I
H
I
H
vs (m/s)
32
25
32
32
25
32
32
32
25
20
25
25
16
12
16
16
q =-s
uw
125
80
80
50
125
80
80
50
100
63
63
40
50
32
32
20
1) Körnung nach DIN 69 101: H 6 .
H 30 . H 70 . H 220 .
. . 24 grob . . 60 mittel . . 180 fein . .1200 sehr fein
I Rundschliff, außen
II Rundschliff, innen
III Flachschliff mit dem Schleifkörperumfang
IV Flachschliff mit der Schleifkörperstirnfläche
vs Schleifkörper­geschwindigkeit in m/s
uw Werkstückgeschwindigkeit = = Rundvorschub in m/min
Schnittiefen und Vorschübe beim Schleifen - Tafel 2
20,0 .
2,5 . 2,0 .
. 50 . 10
. 8
Vorschliff
Fertigschliff
Einstechen
Vorschliff Fertigschliff
Schnittiefe a (u.m)
(2/3 . . . 4/5) • B1 (1/4 . . . 1/2) • B1
Längsvorschub s (mm/U)
B1 = Schleifkörperbreite in mm. einstimmung für alle Schleifverfahren. bessert man die Genauigkeit und
Die Richtwerte gelten in guter Über- Durch Ausfeuern ohne Zustellung ver- Oberflächengüte.
Richtwerte für Rundvorschub sind aus Tafel 1 zu ermitteln.
SPINDEL- UND LAGERUNGSTECHNIK FRAUREUTH GMBH
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