Self-contained chucks LVE - RÖHM - #3

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2. Verteilerring
2.1. Befestigung des Verteilerringes
Der Schwebering ist durch einen Kunststoff-Zentrierring (Hostaform C) automatisch zum Futterkorper einzentriert. An seinem Umfang sind jeweils unter 120° zueinander und vom PneumatikanschluB entfernt 2 Gewindelôcher angeord-net, um den Schwebering gegen Verdrehen mittels eines zur Ausstattung gehôrenden Gewindestiftes sichern zu kônnen. Der Gewindestift wird in das Gewindeloch eingedreht, welches die Pneumatikanschlûsse in eine geeignete Position bringt, damit die Pneumatikzuleitungen auf dem kurzesten Weg zum Steuergerat verlegt werden kônnen. In einer am Spindelkasten oder Drehmaschinenbett starr montierten Gabel mu6 der Gewindestift nach jeder Drehrichtung frei, aber nicht mehr als 3 mm, pendeln kônnen. Desgleichen muB die Gabel so gefertigt und montiert werden, daB sie weder axial noch radial einen Druck auf den Schwebering ausubt (siehe Abb 2).
2.2. Austausch des Zentrierringes
Falls sich der Kunststoff-Zentrierring des Schweberinges im Laufe der Zeit an der gewichtsbelasteten oberen Auflage-stelle zum Futterkorper etwas abnûtzen sollte, kann er durch Herausnehmen der 3 Inbusschrauben um ein Drittel weker-gedreht werden. Die 3 Inbusschrauben halten die beiden Teile des Schweberinges und den Kunststoff-Zentrierring zusammen. Der Kunststoff-Zentrierring ist so einzulegen, daB die geschlitzte Stelle auf eine der 3 Bohrungen des Schweberinges zu stehen kommt.
Die im Bereich des Schweberingese hochgezogene Plan-flâche des Futterkôrpers verhindert ein Eindringen von Schmutz und Spanen zwischen Schwebering und Futter­korper. Kûhlflûssigkeiten und Emulisonen kônnen ûber spezielle Bohrungen ablaufen, welche vom Kunden an der tiefsten Stelle des stehenden Schweberinges angebracht werden sollten (Abb. 3).
2.3. VerschleiB an den Pofildichtungen
A Ein VerschleiB an den Profildichtungen kann nur ent-stehen, wenn das Futter ûber die Steuereinheit wâhrend der Rotation betâtigt wird, was im Regelfall durch den AnschluB der elektrischen Verriegelung an der Maschine unterbunden wird.
Die Inbusschrauben des Schweberinges sollen leicht an-gezogen werden, sodann muB durch leîchtes Anklopfen mit einem Kunststoffhammer auf den AuBendurchmesser und speziell die StoBstelle des Schweberinges die Vor-spannung des Kunststoff-Zentrierringes nach innen und somit die Schwergângigkeit des Schweberinges auf-gehoben werden.
3. Steuerungen
Fur die Betâtigung der Vorderend-Kraftspannfutter LVE 125-315 stehen verschiedene, den jeweiligen Anforderun-gen angepaBte Steuerungen zur Auswahl:
Luftsteuergerët LHG Typ 518-90 Elektropneumatischer Sicherheitssteuerblock LEG Typ 518-91
Steuergerat LEG-E Typ 525-75
fur automatische Impuls-Sicherheitssteuerung mit Anlauf-sicherung durch integriertes Elektro-Steuerteil
3.1 Beim Einsatz einer Rôhm Steuereinheit sind die in der Betriebsanleitung RN 1449 angegebe'nen Hinweise zu beachten.
3.2 Wird eine andere Steuereinheit eingesetzt, ist folgender Punkt zu beachten:
Der Vorgang „Spannen" oder „Lôsen" darf nur bei still-stehendem Futter erfolgen, da sonst die Spezial-dichtungen im Verteilerring zerstôrt werden kônnen.
3.3 Zur Aufrechterhaltung der Betriebssicherheit muB eine Luft-wartungseinheit vor den Pneumatikventilen eingesetzt werden.
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