Power chuck KFD-HS - RÖHM - #7

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3. Anbau des Futters an die Maschinenspindel
2.7 Kleinstmaß"X" sieheSeite3prüfenund ggf. durch Drehen des Futters auf dem Zugrohr korrigieren (Futter muß dabei von der Aufnahme gelöst werden).
2.8 Funktion, Backenhub und die Größe der Betätigungs­kraft überprüfen.
2.9 Verschlußschraube 21 eindrehen und Futter auf Rund- und Planlauf am Kontrollrand überprüfen.
2. Anbau der Futter Größe 250-500
3.1 Zugrohr in vorderste Stellung fahren
3.2 Spannkolben 3 im Futter in vordere Stellung schieben (Backen in äußerster Stellung)
3.3 Ggf. Verschlußschrauben 21 an der Futter-Vorder­seite entfernen und die Futter-Befestigungsschrau­ben 11 nach innen drücken (siehe Bild 1).
3.4 Futter mittels drehbarer Gewindebuchse 7 bis zum Anschlag auf Zugrohr aufschrauben.
3.5 Futter-Befestigungsschrauben 11 wechselseitig an­ziehen (siehe Bild 1).
3.6Kleinstmaß"X"sieheSeite3prüfenundggf. durch Drehen der Gewindebuchse 7 korrigieren.
3.7 Funktion, Backenhub und die Größe der Betätigungs­kraft überprüfen.
3.8 Verschlußschraube 21 eindrehen und Futter auf Rund- und Planlauf am Kontrollrand überprüfen.
Der Abbau des Futters von der Spindel erfolgt sinngemäß in umgekehrter Reihenfolge
1. Anbau des Futters an die Maschinenspindel
1.1 Maschinen-Spindelkopf bzw. fertigbearbeiteter Zwischenflansch auf der Maschine auf Rund- und Planlauf prüfen (zul. 0,005 mm nach DIN 6386 und ISO 3089).
1.2 Der Flansch muß so ausgebildet sein, daß das Futter an seiner Plananlage anliegt.
Die Plananlage am Flansch oder Spindel muß absolut eben sein.
2. Anbau der Futter Größe 110-200
2.1 Zugrohr in vorderste Stellung fahren
2.2 Spannkolben 3 im Futter in hintere Stellung ziehen (Backen in innerster Stellung).
2.3 Verschlußschraube 21 an der Futter-Vorderseite ent­fernen und die Futter Befestigungsschrauben 11 bis zum Anschlag nach innen drücken.
2.4 Kraftspannfutter bis zum Anschlag auf Zugrohr auf­schrauben. (Darauf achten, daß das Zugrohrgewinde
fluchtet)
2.5 Futter soweit zurückdrehen bis Bohrung und Positio­nierstein des Spindelkopfes übereinstimmen.
2.6 Futter gegen Spindelaufnahme drücken und Futter Befestigungsschrauben 11 wechselseitig anziehen (siehe Bild 1)
Bild 1
4. Wartung
1. Um die sichere Funktion und die hohe Qualität des Spann­futters zu erhalten, muß es regelmäßig an den Schmier­nippeln abgeschmiert werden (siehe Bild).
Zur günstigeren Fettverteilung den Spannkolben nach dem
Abschmieren mehrmals durchfahren. Dann nochmals abschmieren.
2. Je nach Einsatzbedingungen ist nach einer bestimm­ten Betriebsdauer die Funktion und die Spannkraft zu überprüfen. Die Spannkraft wird am sichersten durch eine Kraftmeßdose gemessen.
3. Funktionsprüfung: Bei einem kleinstmöglichen Betäti­gungsdruck von 3-4 bar muß sich der Spannkolben bewegen. Diese Methode ist nur bedingt aussagefä­hig und ersetzt nicht die Spannkraftmessung.
Ist die Spannkraft zu stark abgefallen oder der Spannkolben läßt sich nicht einwandfrei bewe­gen, muß das Futter zerlegt, gereinigt und neu geschmiert werden.
4. Wartungsintervalle: Je nach Einsatzbedingungen, mindestens jedoch nach der angegebenen Einsatzzeit.
Wir empfehlen unser Spezialfett F 80.
AAbschmieren aller Schmierstellen alle 20 Betriebsstunden, bei starker Verschmutzung alle 8 Betriebsstunden. Ganzreinigung mit Zerlegen des Futters alle 2000-3000 Betriebsstunden.
5. Zerlegen und Zusammenbau des Futters
1. Befestigungsschrauben Pos. 12 und 13 entfernen
2. Flansch mittels Abdrückgewinde abheben
3. Spannkolben 3 ganz herausziehen
4. Alle Sicherungsschrauben 15 in Grundbacken 2 herausdrehen.
5. Grundbacken 2 herausziehen
6. Der Zusammenbau erfolgt in umgekehrter Richtung (auf richtige Nummerierung und Lage der Grund­backen und des Spannkolbens achten)
Beim Einschieben der Grundbacken darauf achten, daß die Dichtschnur 25 nicht beschädigt wird.
6. Ersatzteile
Bei Ersatzteilbestellung Ident-Nr. des gewünschten Futters und Pos. Nr. oder Benennung des gewünschten Teiles angeben (siehe Seite 3) - die Ident-Nr. ist an der Futter-Stirnseite angebracht.

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