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VERTEBRIS lumbalVorwortche Indikationsspektrum erweitert sichhiermit auf Bandscheibenvorfälle, Spi- nalkanalstenosen und stabilisierendeTechniken.Lateraler Zugang für die vollendoskopische transforaminale Operation Zu den häufigsten Gründen für Arztbe-suche gehören Schmerzen des Stütz-und Bewegungsapparates. Degenerati-ve Erkrankungen der Wirbelsäule bilden einen täglichen Schwerpunkt. Die The-rapie beinhaltet medizinische und so-zioökonomische Probleme. Nach Ausschöpfen konservativer Maß-nahmen, bei exazerbierten Schmerz- zuständen oder neurologischen Defizi-ten kann ein operatives Vorgehen notwendig werden. Trotz guter Therapie- ergebnisse konventioneller Operationenkönnen durch Traumatisierung konse-kutive Schäden entstehen. Somit ist es von Bedeutung, die Vorgehensweisen und Abläufe kontinuierlich zu optimie-ren. Aktuellen Forschungsergebnissenund technischen Neuerungen muss sich kritisch gestellt werden, um besteBehandlungsstrategien zu ermöglichen.Hierbei ist als Ziel unter Berücksichti- gung bestehender Qualitätsstandardsdie Minimierung operationsinduzierterTraumatisierung und negativer Lang- zeitfolgen anzustreben. Minimalinvasive Techniken können Ge-webeschädigungen und deren Folgen re- duzieren. Endoskopische Operationen unter kontinuierlichem Flüssigkeitsstromzeigen Vorteile, die diese Verfahren invielen Bereichen zum Standard erheben. Im Bereich der Lendenwirbelsäule wer-den seit über 20 Jahren transforaminaleVerfahren mit posterolateralem Zugang eingesetzt. Hierbei liegt das Arbeitsfeldvornehmlich intradiskal sowie intra- undextraforaminal. Zum vollendoskopischen Erreichen des Spinalkanals wurden da-her an unserem Ressort für Wirbel-säulenchirurgie und Schmerztherapie seit 1998 ein lateraler transforaminaler so- wie ein interlaminärer Zugang entwickelt.Diese erweitern das Indikationsspektrumund ermöglichen unter Berücksichtigung der Indikationskriterien eine zu konven-tionellen Operationen gleichwertige Vor-gehensweise unter Sicht, die alle Vorteile eines echten minimalinvasiven Verfah-rens beinhaltet.Probleme bestanden auf technischerSeite durch die zur Verfügung stehen-den optischen Systeme mit kleinem in- traendoskopischem Arbeitskanal undentsprechend eingeschränktem Instru-mentenrepertoire. Es konnten unüber- windbare Schwierigkeiten in der Resek- tion harten Gewebes, des operativenZugangsweges sowie der Mobilität ent-stehen. Das suffiziente Arbeiten an der Pathologie war limitiert und musste teilweise ohne direkte Visualisierungdurchgeführt werden. Daher war die Entwicklung neuer Stablinsenoptikenmit intraendoskopischem 4,1 mm-Ar-beitskanal und entsprechend neuen Instrumenten sowie Shavern und Frä- sern notwendig. Hierdurch wird einArbeiten unter kontinuierlichen, exzel-lenten Sichtverhältnissen ermöglicht. Erstmals ist auch suffiziente Knochen-resektion durchführbar. Das vornehmli- Die Optiken der jetzigen Generation weisen einengroßen 4,1 mm intraendoskopischen Arbeitska-nal auf Ein kontinuierlicher Flüssigkeitsstrom ermöglichthervorragende intraoperative Sichtverhältnisse 4 |
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