Text version of the page
Kapazitive Beschleunigungssensoren
Aufbau und Verwendung
kapazitiver Beschleuni-
gungssensoren
Innerhalb des spezifizierten Mess-bereichs des Beschleunigungssensors
verhält sich diese Kapazitätsdifferenz
direkt proportional zur wirkenden
Beschleunigung. Mit einem Brücken-
verstärker wird die Kapazitätsänderung
in ein analoges Ausgangsspannungs-
signal umgewandelt. Dank der Sym-
metrie dieser Bauart ist der Sensor
weitestgehend unempfindlich auf
Umgebungseinflüsse.Bei zahlreichen Bauarten wird dieMEMS-Technologie angewendet, weil
sie sehr leichte seismische Systeme und
relativ steife Siliziummesselemente Niederfrequente Schwingungen (bis
0 Hz – echt statisch) werden mit ver-
schiedenen Bauarten des kapazitiven
Messprinzips erfasst. Bei allen kon-
struktiven Ausführungen befindet sich
dabei die seismische Masse des Feder-
Masse-Systems in der Mitte zwischen
zwei Elektroden. Der Abstand zwischen
jeder Elektrode und der zentralen
Masse bildet eine reproduzierbare
elektrische Kapazität. Wenn die Masse
durch eine wirkende Beschleunigung
aus der Mittellage ausgelenkt wird, ermöglicht. Die heutige Massenproduk- tion mikromechanisch gefertigter Ele-
mente gewährleistet die für Sensoren
hoher Präzision notwendige höchste
Genauigkeit. entsteht zwischen den beiden ursprüng- lich gleichen «Kondensatoren» eine Kapazitätsdifferenz.
Fortschrittliche Bauarten beinhalteneinen so genannten Servo- oder Rück-
stellkreis, der die zentrale Masse über
die entsprechende Elektrode mit einer
elektrostatischen Rückstellkraft in ihrer ursprünglichen Null-Lage hält.
Solche Sensoren weisen das geringste
Rauschen auf und sind, bedingt durch
ihre Bauart, vollständig unempfindlich
auf Magnetfelder.
8www.kistler.com >