| 2.2 Kommunikation Die Datenlogger der ECOLOG-NET Familie sind mit einem 10/100 Base T Netzwerkanschluss ausgestattet. Sämtliche Loggerfunktionen und Netzwerkkonfigurationen können über diesen Anschluss durchgeführt werden. Zusätzlich verfügen die Datenlogger über einen USB Anschluss. Dieser Anschluss kann zur Parametrierung des Datenloggers und zum Datenauslesen benützt werden, falls kein Netzwerkanschluss zur Verfügung steht. Es können aber keine Netzwerkparameter definiert werden. Für den Fall, dass beide Anschlüsse belegt sind, ist kein Datenaustausch über das LAN möglich. Für den Betrieb der LAN Schnittstelle benötigt der Datenlogger eine externe Stromversorgung. Nach Anschluss der Stromversorgung dauert es ca. 1 min, bis der Datenlogger über das LAN ansprechbar ist. Um eine fehlerfreie USB Verbindung zu erreichen, sollte man sich an folgenden Ablauf halten: 1) Speisung am Datenlogger anschliessen und PC einschalten 2) Erst wenn beide Geräte einsatzbereit sind, USB-Kabel anschliessen 3) Der Windows-Treiber muss für den verwendeten USB-Anschluss installiert sein. Falls ein entsprechender Treiber fehlt, kann er mit Hilfe der elproLOG Software CD installiert werden. 4) elproLOG Software: Optionen - Anschlussoptionen - RS232 & 57600 (Hoseries 4) & entsprechender COM-Port anwählen. 2.3 Temperatureinfluss - Der Einsatzbereich ist in den Kapitel 6.7 für ...P4 und 7.7 für ...H2 definiert. - Ausserhalb der vorgegebenen Grenzwerte sind die Funktionen nicht mehr garantiert. Erfahrungswerte zeigen, dass bei ca. -50°C die Batterie einfriert, nicht mehr gemessen wird und die Uhrnachführung vorübergehend aussetzen kann. Zurück bei Raumtemperatur muss dieser Logger neu umprogrammiert werden, um wieder benutzt werden zu können. - Bei Temperaturen unter - 20°C ist das Display nicht mehr gut lesbar. Langzeiteinsätze sind aber problemlos. - Bei Langzeiteinsätzen über 40°C kann die Passivierung der Lithiumbatterie zu vorübergehenden Leseproblemen führen (Selbstentladungsschutz), welche durch mehrmaliges Auswerten wieder behoben werden. - Bei Temperaturen über 45°C steigt die Selbstentladung der Batterie an und bei Dauereinsätzen über 45°C kann sich die Lebensdauer um etwa 1/3 kürzen. - Temperaturbelastungen über 55°C können zu einer dauernden Verfärbung der Anzeige führen. - Bei einer Erwärmung über 100°C kann es zu einer Gasexplosion der Lithiumbatterie kommen. 2.4 Spezielle Umgebungen Beim Einsatz unter speziellen Umgebungsbedingungen ist folgendes zu beachten: - IR Strahlung (Wärme) und Heissdampf können die Gehäusebeschichtung beschädigen - Beim Einsatz unter Mikrowellen besteht Explosionsgefahr der Batterie |