| Know-how, müssen ihnen beibringen, wie sie an eine Aufgabe herangehen müssen, wir müssen ihr Bedien- und Wartungspersonal etc. schulen. - Unterstützung in den politischen/institutionellen Beziehungen. - Durchführen der Abnahmetests bei Danobat mit den spanischen Ingenieuren. - Durchführen der Inbetriebnahmen und Abnahmen in China gemeinsam mit den Ingenieuren aus unseren Werken. - Kompletter After-Sales-Service während der Garantiezeit und auch danach. Dies ist das Ergebnis unserer Strategie: mehr als 400 installierte Maschinen, 23 Leute im Kundendienst, Unterstützung durch Techniker vor Ort die mehr als zehn Jahre Erfahrung auf diesem Gebiet haben. M.R.: Wie wird in China gearbeitet? Ist der "Ansatz" ein anderer? O.U.: Hier lautet das Schlüsselwort "auf chinesische Art". Eine andere Möglichkeit gibt es nicht. Sie müssen sich ausführlich mit dem Markt in China befassen, verstehen, wie man dort denkt und wie Entscheidungen in diesem Land getroffen werden... Die Sprache ist nicht so sehr entscheidend. Wirklich wichtig ist nur, dass man die Mentalität der Chinesen verstehen lernt. M.R.: Welcher Unterschied besteht zwischen einem chinesischen Unternehmen und einem europäischen Unternehmen, das sich in China ansiedelt? O.U.: Bis vor ca. fünf Jahren haben wir in erster Linie für Unternehmen gearbeitet die sich in staatlicher Hand befinden. Auch jetzt, wurden viele Wirtschaftsbereiche in China noch immer nicht privatisiert. Die Eisenbahn, das Verteidigungswesen, die Stromerzeugung, die Luft- und Raumfahrtindustrie und der Transportsektor suchen nach technischen Lösungen für ihre Aufgaben und aus diesen Bereichen kommen unsere Zielkunden. In diesen Sektoren arbeiten wir mit unseren chinesischen Kunden auf die chinesische Art. Offensichtlich sind all die politischwirtschaftlichen Beziehungen und die Kontakte zu den Institutionen von sehr großer Bedeutung, aber, in allererster Linie zählen in China die persönlichen Beziehungen ("guanxi"). Angesichts des enormen Anstiegs der Auslandsinvestitionen in China haben wir in den letzten fünf Jahren auch mit Joint Ventures und mit zu 100% in ausländischer Hand befindlichen |