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DANOBAT -
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much more than machines
Unternehmen (WFOE) zusammengearbeitet. Dies erforderte eine Kombination aus zweierlei verschiedenen Arbeitsweisen: die Entscheidung wurde in Europa oder in den USA getroffen, aber die Kontakte wurden in China aufgebaut.
M.R.: Welche Ziele haben Sie für das Jahr 2008?
O.U.: Wir wollen unsere Verkaufszahlen weiter erhöhen. In den vergangenen drei Jahren lagen die jährlichen Steigerungsraten bei 10% und die Prognosen für die kommenden Jahre bewegen sich ebenfalls in diesem Bereich. Der chinesische Markt nimmt heute einen Anteil von 14% am gesamten Umsatzvolumen unserer Gruppe ein. Wir möchten innerhalb der Gruppe noch weiter an Bedeutung gewinnen.
2008 werden wir eine Handelsvertretung in Shanghai eröffnen, damit wir besser auf die Anforderungen der Kunden in diesem Wirtschaftsraum reagieren können.
M.R.: Wo werden Sie Weihnachten dieses Jahr verbringen? Daheim oder in China?
O.U.: Ich verbringe ungefähr sechs Monate im Jahr in China. In diesem Jahr hoffe ich, dass ich an Weihnachten zuhause sein kann. Letztes Jahr verbrachte ich das Weihnachtsfest in Peking, da Verhandlungen anstanden.
M.R.: Ich schätze, es war ein schwieriger Anfang für Sie.
O.U.: Als ich im Jahre 1997 zum ersten Mal hierher kam, war mir zwar klar, dass sich die Kultur sehr von unserer eigenen unterscheidet, und es kostete mich schon einige Anstrengungen, mich hierauf einzustellen. Damals musste ich mich bei einigen Projekten als Feuerwehrmann betätigen. Das trug zur Bereicherung meines Erfahrungsschatzes bei und half mir, einen effektiveren Arbeitsstil zu entwickeln.
M.R.: Chai chie O.U.: Xie xie.
M.R.: Ni hao ma?
U.U.: Hen hao.
M.R. Lassen Sie uns über die Einweihungsfeierlichkeiten sprechen.
O.U. Es war ein sehr interessanter Tag, an dem wir viele Freunde getroffen haben. Ich arbeite nun schon seit vielen Jahren in China. Viele offizielle Stellen und zuständige Leute waren vertreten, darunter: Jose Mari Aldekoa (Vorstandsvorsitzender von MCC), Jesús Mari Otaegi (geschäftsführender Vorstand von MCC), Rafael Barrenchea (Stellvertretender Vorstand von MCC und geschäftsführender Vorstand der Danobat Gruppe), Javier Sotil (Stellvertretender Vorstand von MCC), Germán Lorenzo (Direktor von MCC Asia), Javier Mezquita (Handelsattache der Spanischen Botschaft in China), Javier Ortueta (Direktor der A.F.M.) und Nacho Artamendi (Direktor der Engineering School of Tianjin). Außerdem waren auch noch wichtige Kunden, Vertreter und Unternehmer, mit denen wir in China zusammenarbeiten, da.
M.R.: Da befanden Sie sich aber in illustrer Gesellschaft!
O.U.: Eine unserer großen Stärken bei unserem Auftreten in China ist die Gruppe und wir handeln auch als Gruppe. Über die Danobat Niederlassung in Peking werden sämtliche Aktivitäten der unterschiedlichen Unternehmen der Danobat Gruppe zusammengefasst. Da wir uns das Gebäude mit der MCC teilen, können wir außerdem sehr eng mit MCC zusammenarbeiten und so die entstehenden Synergien voll ausschöpfen.
M.R.: Was ist Ihr Erfolgsgeheimnis?
O.U.: Dies sind zweifelsohne die Menschen in unserem Team. Unsere Strategien gründen sich seit jeher auf die bei uns beschäftigten Menschen. Wir haben sehr viel in diese Menschen investiert und ein Team geschaffen, das auf Vertrauen und Loyalität aufgebaut ist. Wir sind eine richtige kleine Familie. Was den Markt anbetrifft, so möchten wir im Allgemeinen die volle Zufriedenheit unserer Kunden erreichen. Unser Geschäftsmodell konzentriert sich auf den Service:
- Technisch versierte Mitarbeiter, die unsere Kunden bei der Festlegung der gewünschten Maschine, den erforderlichen Zubehöreinrichtungen, die Bearbeitungsprozesse etc. beraten. Dies ist für chinesische Unternehmen sehr wichtig. Fehlt es ihnen in Bezug auf einen Bearbeitungsprozess an
Know-how, müssen ihnen beibringen, wie sie an eine Aufgabe herangehen müssen, wir müssen ihr Bedien- und Wartungspersonal etc. schulen.
- Unterstützung in den politischen/institutionellen Beziehungen.
- Durchführen der Abnahmetests bei Danobat mit den spanischen Ingenieuren.
- Durchführen der Inbetriebnahmen und Abnahmen in China gemeinsam mit den Ingenieuren aus unseren Werken.
- Kompletter After-Sales-Service während der Garantiezeit und auch danach.
Dies ist das Ergebnis unserer Strategie: mehr als 400 installierte Maschinen, 23 Leute im Kundendienst, Unterstützung durch Techniker vor Ort die mehr als zehn Jahre Erfahrung auf diesem Gebiet haben.
M.R.: Wie wird in China gearbeitet? Ist der "Ansatz" ein anderer?
O.U.: Hier lautet das Schlüsselwort "auf chinesische Art". Eine andere Möglichkeit gibt es nicht. Sie müssen sich ausführlich mit dem Markt in China befassen, verstehen, wie man dort denkt und wie Entscheidungen in diesem Land getroffen werden... Die Sprache ist nicht so sehr entscheidend. Wirklich wichtig ist nur, dass man die Mentalität der Chinesen verstehen lernt.
M.R.: Welcher Unterschied besteht zwischen einem chinesischen Unternehmen und einem europäischen Unternehmen, das sich in China ansiedelt?
O.U.: Bis vor ca. fünf Jahren haben wir in erster Linie für Unternehmen gearbeitet die sich in staatlicher Hand befinden.
Auch jetzt, wurden viele Wirtschaftsbereiche in China noch immer nicht privatisiert. Die Eisenbahn, das Verteidigungswesen, die Stromerzeugung, die Luft- und Raumfahrtindustrie und der Transportsektor suchen nach technischen Lösungen für ihre Aufgaben und aus diesen Bereichen kommen unsere Zielkunden. In diesen Sektoren arbeiten wir mit unseren chinesischen Kunden auf die chinesische Art. Offensichtlich sind all die politisch­wirtschaftlichen Beziehungen und die Kontakte zu den Institutionen von sehr großer Bedeutung, aber, in allererster Linie zählen in China die persönlichen Beziehungen ("guanxi").
Angesichts des enormen Anstiegs der Auslandsinvestitionen in China haben wir in den letzten fünf Jahren auch mit Joint Ventures und mit zu 100% in ausländischer Hand befindlichen
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